31. Dezember 2010
Aufgrund strengerer gesetzlicher Vorgaben und regulatorischer Standards werden Unternehmen künftig verstärkt investieren, um den Anforderungen des Compliance-Managements gerecht zu werden. Laut einer aktuellen, branchenübergreifenden Studie der Managementberatung BearingPoint rechnen 65 Prozent der Befragten bis 2015 mit steigenden bis stark steigenden Ausgaben, um ihr Compliance-Management entsprechend anzupassen. Investitionsbedarf besteht vor allem in den Bereichen Marketing, Vertrieb / Kunden, Risikomanagement, Treasury und IT.
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30. Dezember 2010
Die deutschen Banken und Sparkassen haben ihre Selbstverpflichtung zur Rating-Kommunikation erneuert. Ziel dabei ist, die Kommunikation zwischen Firmenkunden und ihren finanzierenden Partnern im Hinblick auf alle Fragen der Bonitätsbewertung zu verbessern und transparent zu gestalten. Die Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD), die von der Kreditwirtschaft getragen wird, hat jetzt eine aktuelle Überarbeitung der Rating-Broschüre vorgelegt.
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29. Dezember 2010
Das gemeinnützige Engagement wird heute von vielen Unternehmen als Investition in das gesellschaftliche Umfeld verstanden und eng mit den Unternehmenszielen verknüpft. Damit erhöht sich auch die Glaubwürdigkeit des Engagements - sowohl unternehmensintern als auch unternehmensextern. Die Frage nach dem tatsächlichen Mehrwert von Unternehmensengagement für die Gesell-schaft bleibt jedoch häufig unbeantwortet. Mit einem neuen Leitfaden legt die Ber-telsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit namhaften Unternehmen erstmals Leitlinien für die transparente Wirkungsmessung von CSR-Projekten vor.
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28. Dezember 2010
Ein Anstieg der älteren Bevölkerung bei einem gleichzeitigen Rückgang der Zahl der jüngeren Menschen wird die ökonomischen und sozialen Kosten für die Gesellschaft erhöhen. Diese Befürchtungen aus Politik und Wissenschaft werden nun durch eine neue Studie des Vienna Institute of Demography abgeschwächt.
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27. Dezember 2010
In der Anwendung der ISO 26000 "Gesellschaftliche Verantwortung von Organisationen" sind Bestrebungen nicht auszuschließen, die Norm nicht nur als Leitfaden, sondern unzulässigerweise auch als zertifizierbaren Standard zu verwenden. Deshalb haben die Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft, BDA, BDI, ZDH und DIHK, gemeinsam mit den beteiligten Bundesressorts eine gemeinsame Stellungnahme zur Nichtzertifizierung der Norm formuliert, die klarstellen soll, dass die ISO 26000 nicht als Bezugsrahmen für Zertifizierungen dienen soll.
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24. Dezember 2010
Der vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) Ende November angestoßene Dialog zur Entwicklung eines Deutschen Nachhaltigkeitskodex nimmt Fahrt auf: Erste deutsche Unternehmer und Nachhaltigkeitsengagierte haben dem Rat im Dezember ihre Standpunkte, Kritik und Formulierungsvorschläge zur Weiterentwicklung des Ende November vorgestellten Kodex-Entwurfs zugeleitet.
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23. Dezember 2010
Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim und des Instituts für Mittelstandsforschung (ifm) der Universität Mannheim im Auftrag der BW-Bank beleuchtet den Generationenwechsel in mittelständischen Unternehmen aus Nachfolgersicht. Schwerpunkte sind dabei die Qualifikation des Nachfolgers für die Übernahme, die Rolle des früheren Eigentümers im Übergabeprozess, spezielle Herausforderungen im Zuge der Übernahme, strukturelle Veränderungen im Unternehmen und die Unternehmensentwicklung in den Jahren nach der Übernahme. Fast 80 Prozent der Unternehmensnachfolger stufen die Unternehmensübergabe als gut vorbereitet ein.
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22. Dezember 2010
Das Thema Gesundheit ist in aller Munde. Die Schlagworte „Demografischer Wandel“, „Fachkräftemangel“, „Arbeit bis 67“ sind allgegenwärtig und zeigen die Brisanz und Notwendigkeit dieses Themas. Gesunde, leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter stellen dabei die Grundlage für ein erfolgreiches Unternehmen dar. Ein umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement beinhaltet die bewusste Steuerung und Integration aller betrieblichen Prozesse mit dem Ziel, die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und zu erhalten. Einen Anstoß gibt das Bundesgesundheitsministerium mit einer Broschüre.
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21. Dezember 2010
Nach einer neuen internationalen Studie des Beratungsunternehmens Mercer sind die meisten Manager nicht bereit, Informationen zum Humankapital in ihrem Unternehmen an externe Stakeholder weiterzugeben. Sie befürchten, eine Veröffentlichung der Daten könnte ihren Wettbewerbsvorteil untergraben. Im Durchschnitt sind nur etwa 18 Prozent bereit, Daten an externe Stakeholder (Banken, Investoren, Analysten und Kunden) zu kommunizieren. Unternehmen sollten ihren Standpunkt dazu jedoch überdenken. Die Kommunikation ausgewählter Humankapital-Daten an externe Stakeholder kann die Wahrnehmung des Unternehmens beeinflussen und langfristig einen positiven Effekt auf den Marktwert des Unternehmens haben.
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20. Dezember 2010
Der DGB-Index Gute Arbeit misst seit 2007 die Qualität der Arbeit am Urteil der Beschäftigten über ihre Arbeitsbedingungen. In diesem Jahr liegt die Arbeitsqualität nach Einschätzung der ArbeitnehmerInnen mit einem Wert von 59 Indexpunkten im unteren Mittelfeld und bedeutet nur eine minimale Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Dies liegt nach Ansicht der Befragten in erster Linie an unzureichenden Einkommensbedingungen sowie an der belastenden beruflichen Unsicherheit. Aber auch der Führungsstil und mangelnde Betriebskultur lassen oft zu wünschen übrig.
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17. Dezember 2010
Was erwarten Top-Talente von potenziellen Arbeitgebern im Social Web? Diese Frage wurde im Rahmen einer neuen Studie zum Talent Relationship Management (TRM) Studierenden aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen gestellt. 84 % der Studienteilnehmer sind laut der Untersuchung mit ihren ersten Arbeitserfahrungen zufrieden. Ganze 51 % können sich sogar einen späteren Einstieg bei dem jeweiligen Arbeitgeber vorstellen. Was nach beendetem Praktikum in Sachen TRM passiert, befriedigt Studierende allerdings anscheinend nur wenig. Ganze 17 % haben den Kontakt zum Unternehmen ganz verloren. Dieses ernüchternde Bild zeigt sich weitgehend über alle Unternehmensgrößen hinweg.
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16. Dezember 2010
Die International Organization for Standardization ISO führt eine Online-Umfrage bei Anwendern und potenziellen Nutzern der ISO 9001:2008 durch. Das Technical Committee 176, Sub-Committee 2 (ISO/TC176/SC2) setzt auf zahlreiche Rückmeldungen, um die Praxisbedürfnisse besser zu verstehen und diese künftig in den Standards umzusetzen. Teilnehmen können Unternehmen und Organisationen, Zertifizierungs- und Akkreditierungsgesellschaften, Berater und Wissenschaftler, die mit der Norm arbeiten. Die Befragung ist noch offen bis Ende Januar 2011. Der Ergebnisbericht, der in 11 Sprachen erscheinen wird, ist für Ende März 2011 geplant.
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15. Dezember 2010
Deutschland, Tschechien, Italien und Österreich werden bis 2050 mit dem stärksten Arbeitskräfterückgang infolge des demografischen Wandels zu kämpfen haben. Zugleich wird die Anzahl der Arbeitskräfte mit Hochschulabschluss bis 2050 in Deutschland, Frankreich und Großbritannien am deutlichsten sinken. Unternehmen sollten daher ihre innerbetriebliche demografische Entwicklung bereits heute analysieren, um erhebliche Personalengpässe langfristig zu vermeiden.
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14. Dezember 2010
Wenn Lieferanten in Qualitäts- und Entwicklungsinitiativen und anderen Wertschöpfungsprozessen eingebunden werden, lassen sich deutlich höhere Einsparungen im Einkauf erzielen. Sich auf das Senken von Einkaufspreisen zu konzentrieren, ist nur in ausgewählten Bereichen sinnvoll. Enge Lieferantenbeziehungen helfen beispielsweise, Entwicklungszyklen zu verkürzen, ermöglichen aber auch rascheres Reaktionsvermögen auf volatile Preisentwicklungen. Es entsteht mehr Transparenz - und somit die Grundlage für ein besseres Risikomanagement in finanzieller Hinsicht und auch bei Qualität, Produktion und Logistik.
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13. Dezember 2010
Insbesondere durch Gesundheitsförderung sowie Fort- und Weiterbildung bemühen sich Personalmanager schon heute, ihre Unternehmen demografiefest zu machen. Dies ergab eine erste repräsentative Umfrage, die der Bundesverband der Personalmanager (BPM) im November durchgeführt hat. Die Befragten gaben zu über 50 Prozent an, dass sich die für die Stellenbesetzung benötigte Zeit in den letzten Jahren verlängert habe. Fast 60 Prozent rechnen damit, dass sie in Zukunft Probleme bei der Besetzung offener Stellen haben werden.
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10. Dezember 2010
Die Beschaffung von Material und Dienstleistungen gewinnt bei einer nach wie vor sinkenden Wertschöpfungstiefe in produzierenden Unternehmen weiter an Bedeutung. Gerade der Beschaffungsprozess von Unternehmen ist dabei vielen internen und externen Risikofaktoren ausgesetzt. Die Studie "Risikomanagement in der Beschaffung 2010" des Fraunhofer-Institut IPA zeigt, dass viele bekannte Methoden und Strategien noch immer nicht flächendeckend eingesetzt werden.
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9. Dezember 2010
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will Betriebe verstärkt über die Vorteile einer betrieblichen Gesundheitsförderung informieren. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen nutzten die bestehenden Möglichkeiten leider noch zu selten, erklärte der Minister. Die Integration der betrieblichen Gesundheitsförderung in den Arbeitsprozess sei ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit und damit den Erfolg von Unternehmen in Deutschland. Studien hätten gezeigt, dass die betriebliche Gesundheitsförderung sowohl Krankheitskosten als auch krankheitsbedingte Fehlzeiten um mehr als ein Viertel verringerten.
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8. Dezember 2010
Der im Auftrag des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Robert Bosch Stiftung vom Institut der deutschen Wirtschaft erstellte "Europäische Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit" zeigt: Die Betriebe halten trotz wirtschaftlich wechselhafter Zeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für sehr wichtig, um für Bewerber und Mitarbeiter attraktiv zu sein.
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7. Dezember 2010
Die Befragten der Studie „Leadership 2020 Werte & Wirtschaft“ der Wirtschaftskammer Österreich gaben in der Untersuchung an, dass sie sich in der Vergangenheit vielleicht zu sehr auf betriebswirtschaftliche Ziele konzentrierten, dass "Stabilität" und Festhalten an "Bewährtem" zu den höchsten Werten zählte. Im Gegensatz dazu sind nun neue Leitbilder, mehr Kreativität und Innovationen gefragt sowie die Auseinandersetzung mit Kommunikation auf allen Ebenen. Wissensmanagement zählt zu neuen Herausforderungen so wie die Fähigkeit zur Selbstreflexion und die Bereitschaft, sich auf die Komplexität des Marktes neu einzustellen.
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6. Dezember 2010
Der demografische Wandel wird den Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte weiter verschärfen: Bis zum Jahr 2020 wird diese Situation in fast vier von zehn deutschen Kreisen zu Beschäftigungsverlusten führen. Diese Entwicklung trifft vor allem Kreise und Städte in Ostdeutschland und strukturschwache Regionen im Westen der Republik. Der Trend lässt sich nur aufhalten, wenn die regionalen Investitionen in Bildung und Qualifizierung deutlich steigen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Deutschland 2020 – Die Arbeitsplätze der Zukunft", die das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) im Auftrag von PwC erstellt hat.
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3. Dezember 2010
Zwei Drittel des unteren und mittleren Managements in Deutschland sind motiviert und arbeiten effektiv, während ein Drittel nach eigenen Angaben frustriert oder desinteressiert ist. Vorstände und Top-Manager glauben, dass vor allem sie selbst verantwortlich für die Motivation der Mitarbeiter sind. Damit unterschätzt die oberste Führungsriege deutlich die Bedeutung der direkten Vorgesetzten für die Mitarbeitermotivation, so die Hay Group-Studie »Engagement matters«, für die 3.000 Angehörige des unteren und mittleren Managements sowie 300 CEOs und Top-Führungskräfte befragt wurden.
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2. Dezember 2010
Ein 84 Seiten starker kostenloser Leitfaden „Wissensmanagement für KMU“ des WIFI Unternehmerservice der Wirtschaftskammern Österreich befasst sich damit, den persönlichen Umgang mit Wissen zu optimieren und die Wissensorganisation im Unternehmen zu professionalisieren. Er informiert Unternehmen, wie Wissen transferiert und geschützt werden kann. Der Leitfaden zeigt, wie die Einzigartigkeit des Unternehmens erarbeitet und kommuniziert werden kann. Tipps, Checklisten und Fragebögen erleichtern eine strukturierte Analyse und das Setzen von Maßnahmen. Die Checklisten stehen gesondert als Download zur Verfügung.
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1. Dezember 2010
Bisher wird das Talent Management von vielen Unternehmen nicht als ganzheitlicher Prozess verstanden. Wenn Unternehmen dem demografischen Wandel und der fortschreitenden Globalisierung erfolgreich begegnen wollen, müssen sie Talent Management nicht nur thematisch eine hohe Priorität einräumen, sondern auch ganzheitliche Talent Management-Systeme entwickeln und konsequent in der organisationalen Praxis umsetzen. Talent Management sollte dabei noch stärker als umfassender Prozess verstanden werden, der stringent aus der Unternehmens- und HR Strategie abgeleitet wird, ergab die Studie „HR Strategie & Organisation 2010/2011“ der Managementberatung Kienbaum.
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