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Intellectual Asset Management
Intellektuelles Kapital gezielt entwickeln

Die Entwicklung und zunehmende Bedeutung der Intellectual Assets geht mit gesellschaftlichen Veränderungen einher, die im Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft begründet sind. Die knappen und daher wertvollen Ressourcen von Unternehmen werden demnach nicht mehr Arbeit und Kapital sondern Infor-mationen und daraus generiertes Wissen sein.

Da in der Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft die immateriellen Faktoren zu den wichtigsten Unternehmenspotenzialen geworden sind, wird mit Hilfe des Kon-zepts des Intellectual Asset Management versucht, die der Wertschöpfung in Unternehmen zugrundeliegenden immateriellen Transferleistungen zu erfassen, zu messen und zu bewerten.

Allgemein geht man davon aus, dass die Intellectual Assets eines Unternehmens in drei Dimensionen von strategischer Bedeutung anzutreffen sind: Mitarbeiter, Strukturen und Beziehungen einer Organisation.

Das Humankapital ist als das gesamte geistige und körperliche Potenzial der Mitar-beiter eines Unternehmens zu verstehen und hierbei geht man sowohl von dem bereits genutzten als auch dem latent vorhandenen Potenzial aus.

Hingegen gehört das Strukturkapital dem Unternehmen und bleibt ihm auch dann erhalten, wenn einzelne Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Es umfasst all jene Strukturen und Prozesse, welche die Mitarbeiter benötigen, um in ihrer Gesamtheit produktiv und innovativ zu sein, also all jene intelligenten Strukturen, welche be-stehen bleiben, wenn die Mitarbeiter nach der Arbeit die Organisation verlassen.

Unter dem Begriff Beziehungskapital werden die Verbindungen zu verschiedenen externen Gruppen (z.B. Kunden, Lieferanten, Partnern oder Kapitalgebern) ver-standen. Auch das soziale Engagement des Unternehmens fällt in diesen Bereich.

Intellectual Asset Management ist die Voraussetzung für Überleben und Erfolg von Unternehmen in einer zunehmend komplexen und dynamischen Umwelt. Unter-nehmen sollten jetzt beginnen, ihre immateriellen Werte messbar zu machen, um nicht von der Entwicklung im Markt überrollt zu werden.

Die Umsetzung (z.B. in einer Wissensbilanz ) erfordert organisatorische Maßnah-men und die Anpassung von Prozessen, so dass Fähigkeiten, Wissen sowie Wahr-nehmen und Verhalten die Basis zur Umsetzung der Unternehmensstrategie bilden. Weitere Infos können Sie hier bei uns anfordern.

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